Ob Gewerbetreibende oder Privatpersonen, wie etwa Hausbesitzer, sie alle haben mehr oder weniger Arbeiten regelmäßig in luftiger Höhe zu verrichten. Je nach Umfang der Arbeiten kann dazu eine Leiter, ein Fassadengerüst oder aber auch ein Fahrgerüst verwendet werden.

Was ist ein Fahrgerüst?

Ein Fahrgerüst, welches auch unter dem Begriff „Rollgerüst“ bekannt ist, besteht wie moderne Fassadengerüste fast ausschließlich aus Aluminium. Seine Bestandteile sind Fahrrollen, Fahrbalken, Rückengeländer, Standleitern mit Sprossen, Gerüstboden, Diagonalen, Stirn- und Bordbretter, Fahrrollen, Ballast, Ausleger oder Wandanker.

Zum Aufbau wird kein Werkzeug benötigt, alle Teile werden nur gesteckt, dies kann von einer Person alleine ausgeführt werden. Mit den Diagonalen wird ein Fahrgerüst bei einer bestimmten Höhe verstärkt. Auch Ballast, Ausleger oder Wandanker dienen der Sicherheit und sind ab einer bestimmten Arbeitshöhe erforderlich.

Vorteile eines Fahrgerüsts

Ein Fahrgerüst lässt sich einfach aufbauen, während ein Fassadengerüst von Fachleuten aufgebaut werden muss. Es muss nicht an der Wand zusätzlich befestigt werden. Das Fahrgerüst muss für den Transport über kürzere Strecken nicht abgebaut werden, sondern kann komplett bewegt werden. Für einen leichten Transport sorgen die Räder.
Ein Fahrgerüst kann nicht nur für den Einsatz im Freien, sondern auch für Arbeiten in Gebäuden genutzt werden.

Vielfältige Einsatzgebiete

Ob privat oder gewerblich, ein Fahrgerüst ist sehr vielseitig verwendbar.
Außen kann es für Arbeiten an der Fassade, wie Ausbesserungen oder Streichen, oder Dacharbeiten genutzt werden. In hohen Räumen lassen sich Lampen einfach auswechseln. Selbst zum Schneiden hoher Hecken ist es hilfreich.
Ob Sie ein Fahrgerüst mieten oder kaufen, hängt davon ab, wie oft Sie es brauchen.

Gesetzliche Bestimmungen und Arbeitsschutz

Es muss die vorgegebene Nutzlast beachtet und eingehalten werden. Der Untergrund muss eben und standfest sein.